„Nicaragua – hasta que seamos libres – bis dass wir frei sind“

Gioconda Belli – international anerkannte Autorin und Lyrikerin – kommt mit dem Grupo Sal Duo zusammen, um sich in Europa für mehr Gerechtigkeit in ihrem Heimatland einzusetzen.

Angesichts der aktuellen politischen Situation Nicaraguas scheint es unabdingbar, die Öffentlichkeit für diese Problematik zu sensibilisieren und die Notwendigkeit weiteren politischen Drucks auf das dortige Regime deutlich zu machen. Gioconda Belli – selbst ehemaliges Mitglied der Sandinistischen Nationalen Befreiungsfront – setzt sich stark für Bildungspolitik und Frauenrechte ein. Besonders der aktuellen Präsidentschaft Ortegas steht sie mit äußerst kritischer Stimme gegenüber. Belli wird zu den Ereignissen eindeutig Stellung nehmen und die Lesung ihrer (teilweise unveröffentlichten) Texte in den Kontext dieses aufklärerischen Vorhabens stellen.

Im Wechselspiel mit den gesprochenen Beiträgen entfachen die kraftvollen Klänge des Grupo Sal Duo eine betörende Atmosphäre der Lebensfreude und Hoffnung.
Zu Gast ist außerdem Lutz Kliche, Nicaragua-Experte und Übersetzer bedeutender Autorinnen und Autoren Lateinamerikas.

Eintritt: VVK 15 € / erm. 10 €, Abendkasse 17 € / erm. 12 €. Vorverkauf im Roten Buchladen, bei Contigo und der Göttinger Touristeninformation.

Veranstalter: Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (ifak) mit dem VEN.

Gefördert vom Land Niedersachsen und vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Ev.-luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers.

Wann? Montag 25.03.2019, 19:00 Uhr

Wo? Altes Rathaus Göttingen

Austauschtreffen im EPIZ

Das nächste Austauschtreffen für entwicklungspolitische, migrantische und Eine-Welt-Gruppen findet am Mi, 20.03.2019, 17 Uhr im EPIZ, Am Leinekanal 4, Eingang C, statt.

Diesmal möchte ich das Treffen für eine kollegiale Beratung nutzen. Dafür wäre es gut, wenn sich jeder eine Frage/ein Anliegen überlegen würde, die/das er gern in der Gruppe diskutieren würde. Die Fragen sollten eure Arbeit betreffen, bspw. Wie komme ich an finanzielle Mittel? Wie erreiche ich junge Menschen? o.ä. So können wir noch besser von den Erfahrungen der anderen lernen.

Wir freuen uns auf euer Kommen! Eine Anmeldung unter hirschfeld@epiz-goettingen.de wäre nett.

Freiwilligeninformationstag an der BBS 1 Arnoldi-Schule

Am Freitag, den 15.3.2019, fand an der BBS 1 Arnoldi-Schule der alljährliche Freiwilligeninformationstag FIT statt.

Auch bei uns im EPIZ kannst du ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) absolvieren…

... du bist zwischen 17 und 25 Jahre und willst dich engagieren?

dann bewerbe dich bei uns für die Stelle ab 1. September – jetzt!

 

  

 

 

Vortrag: Flucht: Globale Ursachen – globale Verantwortung

Fluchtursachen sind vielschichtig – Kriege, Konflikte, Verfolgung sowie Armut und soziale Not gelten als Hauptursachen. Aber wie entstehen diese und welche Rolle spielen dabei „westliche“ Gesellschaften? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen unserer Politik, unserem Lebensstil und den prekären Zuständen, die Menschen aus anderen Ländern in die Flucht treiben? Diese Fragen beleuchtete Noreen Hirschfeld, Regionalpromotorin für Südniedersachsen im Entwicklungspolitischen Informationszentrum Göttingen (EPIZ) am 25.02. im Martin-Luther Haus in Bad Gandersheim und ging dabei auf Faktoren wie Rüstungsexporte, Weltwirtschaftssystem und Klimawandel ein. Anschließend gab es eine angeregte Diskussion zr Frage "Was können wir tun/ändern?".

Wirtschaft und Menschenrechte: Welche Verantwortung haben deutsche Unternehmen?

Vortrag und Diskussion mit der südafrikanischen Anwältin Akhona Mehlo

Am Freitag, 18.01.2019, war auf Einladung des EPIZ und des VEN, Akhona Mehlo, eine südafrikanische Anwältin für Wirtschaft und Menschenrechte am Centre for Applied Legal Studies (CALS) in Johannesburg, bei der GfbV zu Gast. Vor 25 Besucher*innen berichtete sie von ihrer Arbeit als Vertreterin der Menschenrechte südafrikanischer Arbeitnehmer*innen. Sie erläuterte die Verantwortung international agierender Konzerne und sprach sich für ein internationales Abkommen aus, das die Einhaltung der Menschenrechte von Unternehmen verbindlich einfordert – wie es das derzeit diskutierte UN-treaty vorsieht, das von Südafrika und Ecuador sowie weiteren Ländern gefordert wird. Maren Leifker, Referentin für Menschenrechte bei Brot für die Welt, erläuterte anschließend die deutsche Verantwortung. Die Mitautorin der Studie "Edles Metall - Unwürdiger Abbau: Platin aus Südafrika und die Verantwortung deutscher Unternehmen" erklärte an diesem Beispiel die Mitverantwortung deutscher Unternehmen an unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Umweltverschmutzungen und sprach sich ebenfalls für politische Regulierungen aus. Die Automobilindustrie in Niedersachsen importiert Platin aus Südafrika für die Herstellung von Autokatalysatoren.

Neuanschaffungen der Ifak-Bibliothek

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Einige spannende Bücher zu aktuellen politischen Themen sind in unserer Bibliothek eingetroffen und können ab sofort bei uns ausgeliehen werden. Hier gehts zur Übersicht

südnordfunk des iz3w - jetzt auch bei uns!

südnordfunk

Der südnordfunk des Freiburger Informationszentrums 3. Welt (iz3w) ist bereits seit 2014 on air und produziert monatlich entwicklungspolitische Radiobeiträge.

Wir verlinken hier gerne auf diese Sendungen! Sie sind dort auch als Downloads verfügbar.

# 58 südnordfunk Eine post-rassistische Gesellschaft - wie geht das?

# 57 südnordfunk Machtwechsel im Kongo

# 56 sünordfunk Raus aus dem Knast Istanbuler Frauengefängnis Bakırköy

# 55 südnordfunk Mexiko: Karawane für grenzenlose Migration

Die Sendungen wurden in redaktioneller Verantwortung des iz3w erstellt.

Warum profitiert Afrika nicht vom Freihandel?

Freihandel führt in der Theorie zu weltweitem Wohlstand. Aus diesem Grund werden durch die World Trade Organization (WTO) und verschiedene Freihandelsabkommen vermehrt Handelshemmnisse abgebaut. Doch warum profitiert Afrika nicht vom freien Handel? Und kann eine zeitlich begrenzte Abschottung der Wirtschaft afrikanischen Ländern helfen?

Dieser Erklärfilm entstand im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres von David Hennemuth:

Warum profitiert Afrika nicht vom Freihandel?